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Stadrundfahrt Berlin Regierungsviertel


Jüdisches Leben und jüdische Kultur

Seit dem Ende des 17Jh. gibt es in Berlin eine jüdische Gemeinde. Die Kunst und Kultur Berlins wurde von seinen jüdischen Mitbewohnern maßgeblich beeinflusst. Der Schriftsteller Alfred Döblin, der Maler Max Liebermann, die Familie Wertheim, der Kunst-Mäzen James H. Simon und viele andere gehören ebenso zur Berliner Kulturgeschichte wie auch die Politiker W. Rathenau oder F. Lasalle, die für eine politische Kultur der Liberalität und Toleranz eintraten.

Durch den Nationalsozialismus verlor die Berliner Gesellschaft seine wichtigsten Repräsentanten. Zahlreiche Gedenkstätten und Mahnmale zeugen heute von dieser dunklen Ära.

Von 170 000 jüdischen Mitbewohnern lebten 1945 weniger als 5000 in der Stadt. Heute leben in der Stadt wieder mehr als 12 000 Juden – viele sind aus den Ländern der ehemaligen Sowjetunion eingewandert.

Außer zu den bekanntesten Orten wie der Neuen Synagoge mit Centrum Judaicum,  Holocaust-Denkmal und Jüdisches Museum von Daniel Libeskind führt uns die Tour  zu folgenden, ehemaligen und aktuellen Orten jüdischen Lebens :

Rosenstraße (Standort der ersten Synagoge in der Heidereutergasse, Denkmal Fabrikaktion), Dokumentation Otto Weidt Blindenwerkstatt, ehemaliger jüdischer Friedhof,  Mahnmal Deportation, Mahnmal „Der verlassene Raum“, ehemaliges jüdisches Krankenhaus, ehemalige jüdische Mädchenschule, Lebensmittelladen „Bagels“ , Leo-Baeck-Haus.

Wohnorte von Moses Mendelssohn, Giacomo Meyerbeer, Rahel Levin, Marcus Herz. Kaufhäuser Nathan Israel und Manheimer. , Ephraimpalais.

Auf Wunsch auch: Haus der Wannseekonferenz

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